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MOZ: "Funklösung beim DSL in Blumberg" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Philipp Schöning   
Freitag, 6. Februar 2009

Am Mittwoch, dem 04. Februar schrieb die märkische Oderzeitung etwas über das Vorhaben der Wito, Blumberg/Mehrow mit einer Funklösung breitbandig zu versorgen. Aber lest selbst:

Funklösung beim DSL in Blumberg

 

Von K AI -U WE K RAKAU

Blumberg (MOZ) Für den Bereich Blumberg/Mehrow zeichnet sich beim "schnellen Internet" (DSL) eine Funklösung ab. Technisch lasse sich das in acht bis zwölf Wochen realisieren, hieß es am Montagabend im Hauptausschuss.

Bürgermeister Wilfried Gehrke skizzierte in der Sitzung zunächst die Ausgangssituation. "Die Telekom hat uns informiert, wo DSL möglich ist", so der Rathauschef. So seien in Lindenberg und Eiche die vorhandenen Glasfaserkabel "nachgerüstet" worden. Dagegen existierten in Blumberg und Mehrow bisher nur "Insellösungen". Im Ortsteil Ahrensfelde sind einige Häuser verkabelt, über die Leitungen ist auch ein Internetzugang möglich. Ansonsten liege dort zwar ein benötigtes Kupferkabel an, der Querschnitt reiche aber nicht für die Datenmengen aus. "Wir müssen den Bedarf prüfen, weil Einzellösungen immer teuer sind", so Gehrke.

Nach den Worten von Rüdiger Thunemann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim (WITO), ist Blumberg/Mehrow, nach Chorin, der zweite Schwerpunkt für eine DSL-Funklösung. "Die Unternehmen stehen in den Startlöchern", so Thunemann vor den Mitgliedern des Hauptausschusses. Allerdings warte man gegenwärtig noch etwas ab. "Wir müssen erst sehen, was alles im Konjunkturpaket ist", so der WITO-Geschäftsführer. Es gebe nämlich auch die Möglichkeit, Internet über Fernsehfrequenzen anzubieten. "Bisher haben wir es da noch mit rechtlichen Problemen zu tun", betonte Thunemann. Die benötigten Frequenzen sollten erst 2012 freigegeben werden. "Möglicherweise geschieht das nun früher", mutmaßt Thunemann. Für ihn wäre das die bessere Funklösung, da ein "größerer Raum abgedeckt werden kann".

Im Landkreis Oberhavel wird die Funk-Variante, wie sie zunächst für Chorin vorgesehen ist, bereits seit einigen Monaten praktiziert - mit steigender Resonanz. Sie ist fast überall nutzbar, notwendig sind lediglich 30 Nutzer im Umkreis von vier Kilometern. "Das ist sicher keine Lösung für immer", so Thunemann.

"Gibt es überhaupt keine Chance, dass die Gemeinde verkabelt wird?", fragte schließlich der Hauptausschussvorsitzende Peter Hackbarth. "Das kann nur die Telekom und für die rechnet es sich nicht", antwortete WITO-Geschäftsführer Thunemann. "Wie sieht es mit DSL in Elisenau aus?", wollte der Gemeindevertreter Helge Sattler wissen. Die Siedlung könnte auch profitieren, es komme eben darauf an, wo der Mast steht. Der Hauptausschuss regte schließlich eine Informationsveranstaltung für die Bürger an. Sie soll wahrscheinlich Mitte März stattfinden.



Mittwoch, 04. Februar 2009 (08:54)

 

Quelle: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bernau/id/264330

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 25. April 2009 )
 
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