Am Donnerstag, den 23. April 2009 (07:53) schrieb die märkische Oderzeitung etwas über die Veranstaltung der Gemeinde Ahrensfelde, der Wito und der IMW, sowie über das Vorhaben Blumberg/Mehrow mit einer Funklösung breitbandig zu versorgen. Aber lest selbst:
DSL-Misere soll ein Ende haben Blumberg (fos) Da es die beste Lösung per Kabel für einen schnellen Internetzugang im Bereich Mehrow, Ahrensfelde und Blumberg zurzeit für alle nicht gibt, soll jetzt versucht werden, für die nächsten Jahre eine WLAN-Funkversorgung aufzubauen. Vorbild hierfür ist Oberkrämer im Kreis Oberhavel. Im Blumberger Stufensaal wurde das Projekt von Vertretern der Gemeinde Ahrensfelde, der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft WITO des Landkreises Barnim und der Interessenvereinigung der Mittelständischen Wirtschaft (IMW) vorgestellt. Angestrebt wird, dass die ersten Nutzer noch in diesem Jahr über einen schnellen Internetzugang verfügen - vor-ausgesetzt, es finden sich genügend Interessenten und die erforderlichen Verträge können vereinbart werden. Verdruss über die Telekom hat die Gemeinde zum Nachdenken über Alternativen geführt. Seit rund einem Jahr befasst sich die Kommune mit dem Problem, dass viele Anwohner und Firmen keinen schnellen DSL-Internetzugang bekommen. "Aber bis heute haben wir aber trotz des regen Schriftverkehrs nur Analysen, aber keine konkreten Vorschläge von der Telekom erhalten", kritisierte Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke (CDU). "Für eine attraktive Region dicht an Berlin ist das nicht hinnehmbar." Da die Gemeinde nicht wie ein Unternehmen handeln könne, habe sie sich an die WITO und die IMW gewandt. Individuelle Lösungen könne jeder gleichsam von heute auf morgen realisieren, sagte Udo Strenge von der IMW. Angestrebt werde jedoch, ein günstiges funktionierendes Netz für viele zu schaffen. UMTS sei beispielsweise vergleichsweise teuer, auch verschlechtere sich die Qualität, je mehr Nutzer im Internet sind. Schnell, günstig und von guter Qualität sei dagegen eine WLAN-Funkversorgung. Hierfür wird eine Antenne auf einem hohen Gebäude oder Turm installiert werden. Um rentabel zu sein, müssten mindestens 35 bis 40 Nutzer zusammenkommen, das heißt, sie sollten sich auf einen Anbieter verständigen. In Oberkrämer gebe es bislang 125 Nutzer. Wichtig sei allerdings, dass Sichtkontakt zur Antenne bestehe. Für problematische Standorte bieten sich kleine Ableitungsantennen an. Zurzeit gebe es zwei Anbieter aus Brandenburg und einen aus Köln. Als angemessen werde ein monatlicher Preis für eine Flatrate zwischen 25 bis 40 Euro angesehen, je nachdem, ob es sich um Privat- oder Firmennutzer und um eine Leistung von drei bzw. sechs MB handelt. Udo Strenge betonte, dass eine solche Lösung in drei, vier Jahren durch eine anderen Technik abgelöst werden könnte. Aus Ahrensfelde und Umgebung liegen der WITO bislang 160 Willensbekundungen vor, sagte WITO-Geschäftsführer Rüdiger Thunemann. Sein Vorschlag, die technischen Vor-aussetzungen zu prüfen, ein Preisangebot einzuholen und dies den Interessenten vorzustellen, stieß auf Zustimmung. Nach Britz-Chorin, wo der erste Nutzer nach den Sommerferien per WLAN ins Netz gehen soll, habe die WITO den Berliner Rand als zweiten Schwerpunkt im Barnim ausgewählt. Weitere Interessenten aus diesem Bereich können sich in der Gemeindeverwaltung bei Regina Schaaf, Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung (Tel. 030 9369000), oder bei der WITO (www.barnim.de, Tel. 03334 59233) melden. Quelle: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bernau/id/274068 |