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Lange Leitung bleibt Problem PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Philipp Schöning   
Freitag, 16. Mai 2008

Am 14. Mai ist in der Märkischen Oderzeitung folgender Artikel mit dem Namen "Lange Leitung bleibt Problem" erschien. Hier der Artikel:

Blumberg (fos) Der Barnim könnte beim flächendeckenden Ausbau von schnellen und leistungsfähigen Internetzugängen wie DSL die Rolle eines Muster-Landkreises übernehmen, hat Vize-Landrat Carsten Bockhardt gestern während des Besuchs von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) vorgeschlagen. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises könne zusammen mit den Barnimer Bürgermeistern und Amtsdirektoren die Bestandsermittlung der vorhandenen Technik und die Koordinierung für den Netzausbau in den Kommunen und Gewerbegebieten übernehmen sowie als Ansprechpartner des Landes dienen, sagte Bockhardt in einer Gesprächsrunde in Blumberg mit Unternehmern aus der Region.

Ob in den Orten am unmittelbaren Berliner Rand, ob in Wandlitz oder in ausgeprägten ländlichen Bereichen - vielen Nutzern steht kein Internetzugang zur Verfügung, der große Datenmengen zügig übertragen kann. "Ich erhalte alle Aufträge meiner Kunden über das Internet", sagte ein Lindenberger Unternehmer. "In Berlin gibt es die schnellen Zugänge. Wir sind demgegenüber im Nachteil."

Junghanns selbst hatte in der Diskussion im Blumberger Gewerbegebiet mit Unternehmern aus dem Berliner Umland festgestellt, dass bei der flächendeckenden Versorgung von Unternehmen und Einzelkunden mit schnellen Internetanschlüssen der private Markt versagt habe. Frühere Hinweise der Anbieter, es gebe keinen entsprechenden Bedarf oder eine flächendeckende Versorgung rechne sich nicht, hätten sich als unhaltbar entpuppt.

Als Ausweg wies Junghanns auf die Breitband-Initiative des Landes hin. 30 Anbieter, darunter Fest- und Funknetzbetreiber sowie Satellitendienste, haben sich verpflichtet, die Breitband-infrastruktur auszubauen.

Wie Junghanns betonte, müsse die Förderung unabhängig von Anbieter und Technologie erfolgen. Die Wahl eines Anbieters stehe dem Kunden zu. Der technische Ausbau könne aber gefördert werden, etwa durch die Verlegung von Leerrohren bei Bauarbeiten. In dieser Frage könnten sich Bürgermeister an das Wirtschaftsministerium wenden. Für die Ermittlung des Bedarfs im gesamten Land regte Junghanns an, die Wünsche unter www.breitbandatlas-brandenburg.de anzumelden.

Quelle: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bernau/id/230414 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 14. November 2008 )
 
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